Mein Malta - gestern und heute (Anke Jablinski)

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"Mein Malta - gestern und heute" von der Autorin, Malerin und Malta (Online) Shop-Inhaberin Anke Jablinski, die Malta & Gozo seit 1987 sechzig Mal bereist und "malti" gelernt hat, nachdem sie die Inseln bei exzessiven Wandertouren erkundet hatte. Das Buch ist ideal für Liebhaber des Inselstaates und bringt uns zunächst das Malta der 1980er und 1990er Jahre näher. Überarbeitet, aktualisiert und mit Fußnoten versehen 2015.

Mein Malta - gestern und heute (Anke Jablinski)

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Details

Anke Jablinski - Mein Malta - gestern und heute, 1994/ 2015, Din A4, Hardcover Leinen, blaue Buchbindemappe (Hardcover) mit gelber Prägung (Folienbeschriftung), 134 Seiten in bester Papierqualität (CLC 100g), 8 farbige Abbildungen mit gemalten Bildern der Autorin und in den Text eingebetteten Gedichten.

Mein Malta - gestern und heute. Überarbeitete und aktualisierte Version des Buches mit dem ehemaligen Titel "Zufluchtsort Malta - ein persönlicher Reiseführer". Es ist ein Reisebuch der besonderen Art, persönlich und “kulturhistorisch”. Die Autorin bereist Malta seit Mitte der achtziger Jahre regelmäßig, und feierte 2015 ihr sechzigstes “Malta-Jubiläum”. Man kann spüren, dass Anke Jablinski sich mit Haut und Haar und ganzem Herzen den Inseln Malta, Gozo und Comino angenommen hat. Die Titel der vierzehn Kapitel des Buches muten poetisch an (wie etwa Eine Märchenstadt bei Vollmond, Andacht und Zeremonie, Hafen der Winde), was wahrscheinlich damit zu tun hat, dass Anke Jablinski auch Gedichte über Malta geschrieben hat, die sie Liebeserklärung an einen Inselstaat genannt hat.
Die Autorin geht von einer ihrer vierzehntägigen Reisen aus, und bringt uns die schönen und reizvollen Orte nahe. Bestimmte Plätze, Orte und Städte führen uns dabei in die interessante Geschichte Maltas, die von dort aus historisch fundiert und gründlich recherchiert erzählt wird. Mit Neugier und Staunen folgen wir der Autorin zu den außergewöhnlichen Festen der Insel und den Spuren des Apostel Paulus, wir folgen ihr zu den Festungen der Malteserritter und in das mysteriöse “Hypogäum” (im Untergrund), vor allem aber zu den einzigartigen Megalith-Tempeln, einem Thema, dem sich Anke Jablinski besonders angenommen hat, vielleicht, weil sie Ur-und Frühgeschichte studiert hat.
In den Text eingebettet finden wir einige Dialoge malti, die Sprache der Malteser, und bekommen durch kleine Gespräche einen Einblick in die maltesische Gesellschaft. Alles wird sehr erfrischend erzählt, geradezu locker, und wir werden gefesselt und haben den Eindruck, bei allem dabei zu sein.
 Die gemalten Bilder stammen von der Autorin.

Auszug aus dem Kapitel Andacht und Zeremonie

Hier, unter dem Bogen, wie dieser Ort auf Maltesisch heißt, kann man das Meer in tausend Farben schimmern sehen, vorausgesetzt man hat ein bißchen Glück, denn diese Farben in den Höhlen sind vom Stand der Sonne abhängig. Während der kleine runde Mann temperamentvoll auf mich einredet, schweifen meine Gedanken ab zu einem Tempel, der nicht weit von hier steht. Der Mnajdra-Tempel ist mein Lieblingstempel, und als ich über den Sonnenstand nachdenke, fällt mir ein, was ich kürzlich über die neuesten Erkenntnisse über diesen wunderschönen Tempel gelesen habe. Ein Team hat herausgefunden, daß dieser prähistorische Tempel einen Kalender aus Stein darstellt. Ich beschließe, mir diesen Tempel aus dieser völlig neuen Sicht noch einmal anzuschauen, und verabschiede mich von dem drolligen Mann und den Grotten.

Zu den beiden Tempeln Hagar Qim und Mnajdra fährt man mit dem Auto nur wenige Minuten. Mnajdra liegt über dem Meer gegenüber der kleinen Insel Filfla. Ist es Zufall, frage ich mich, daß dieser Tempel also ein Sonnentempel sein soll, wo ich mich immer gerade hier besonders gerne auf die warmen Steine gelegt habe, um mich zu sonnen? Ist es Zufall, daß ich immer gerade hier zur Ruhe gekommen bin? Wenn dann der Wind leise sang, die Bienen summten und die Vögel zwitscherten, wenn die Sonne mein Gesicht verbrannte, und die Eidechsen durch kleine Ritzen flitzten, fühlte ich mich wohl auf diesen warmen Steinen, und einmal schlief ich sogar ein, hier, wo der Stein nicht tot ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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